Aufsteiger gastiert beim Meister

von Michael Holstein

Max Labroue hofft auf viele erfolgreiche Torabschlüsse


TuS-Trainer Marco Sliwa spricht von einer Minimalchance wenn es am Sonntag zum letztjährigen Meister nach Nußloch geht. „Es muss alles passen: jeder muss an seine Leistungsgrenze gehen, die Fehlerquote muss minimiert werden und wir dürfen uns keine Durchhänger erlauben“, schätzt er das Gastspiel in der Kurpfalz als ein ganz schwieriges ein.

Vom Rückraum der heimstarken SGN hält Sliwa ungemein viel: „Nußloch hat im Rückraum das Beste zu bieten was die Liga hergibt. Kuch, Bitz und Geppert sind schon eine Klasse für sich“. Zusammen haben sie 184 Treffer erzielt, das ist fast die Hälfte aller Saisontore. Dazu kommt mit Philipp Müller ein erfahrener und richtig schwer zu verteidigender Kreisläufer. Dass die SGN über eine durchschlagskräftige Offensive verfügt zeigt auch ein Blick auf die Statistik. Mit durchschnittlich 30 Toren pro Spiel sind eines der torhungrigsten Teams der Liga, aber auch die Defensive leistet gute Arbeit.

SGN-Trainer Christian Job lässt seine Mannschaft zumeist in einer variablen 6:0-Abwehrformation agieren. Aber TuS-Coach Sliwa hat einen Plan wie der Abwehrriegel zu knacken ist. Mit schnellem direkten Spiel soll die Abwehr in Bewegung gebracht werden, um Lücken zu reißen. Wichtig wird sein, die Geduld zu bewahren und keine zu frühen und vor allem keine unvorbereiteten Würfe zu nehmen. „Wir wollen die Minimalchance wahren und einfach ein gutes Spiel machen. Vor allem wollen wir die einfachen Fehler abstellen, die uns in Schwetzingen einen Punktgewinn gekostet haben“, ist Sliwa sicher, dass seine Mannschaft aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.

Ob alle Mann einsatzfähig sein werden, entscheidet sich erst kurzfristig. In der Trainingswoche war es zum Teil recht überschaubar in der Trainingshalle. Mit der Unterstützung der Fans soll die Minimalchance auf eine Überraschung genutzt werden. Die Olympiahalle in Nußloch mit ihren tollen Fans sollte auch für den TuS-Anhang eine Reise wert sein. Im Mannschaftsbus sind noch Plätze frei. Abfahrt ist um 13.15 Uhr vom Dorfplatz in Dansenberg.

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